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Gemeinkostenmanagement

Gemeinkosten entstehen für mehrere Kalkulationsobjekte gemeinsam wie Kostenstellen oder Kostenträger.
Eine Verteilung auf diese Kalkulationsobjekte findet durch pragmatische und/oder analytische Schlüsselungen statt.

Im Rahmen der Planung und Abweichungsanalyse von Kosten auch in administrativen und verwaltenden Organisationseinheiten ist die Analyse gerade von Gemeinkosten von besonderer Bedeutung. Das Ziel eines Gemeinkostenmanagements ist es, aufbauend auf der Kostenrechnung einen optimalen Ressourceneinsatz und eine effektive Kostensteuerung zu erreichen. Das Gemeinkostenmanagement basiert sowohl auf vergangenen wie auch auf zukünftige Gemeinkosten und stellt in den Mittelpunkt nicht nur bloße Kostensenkung sondern vor allem produktivitätssteigernde Maßnahmen, deren Mehrkosten durch bessere Leistung überkompensiert werden. Damit steht weniger der "Inputfaktor" (Maschinen, Ausgaben, Personal) sondern mehr der Output, die Leistung, im Mittelpunkt der Betrachtung.

Drei Verfahren hat die Praxis des Controllings hervorgebracht:

* Gemeinkostenwertanalyse bzw. Aufgaben-Struktur-Analyse
* Zero-Base-Budgeting
* Prozesskostenrechnung

Um die Einhaltung der gestellten Ziele nachzuvollziehen, bedient sich das Gemeinkostenmanagement dem Ableiten von Kennzahlen und der transparenten Informationsaufbereitung durch das Berichtswesen.

 

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