Das Greshamsche Gesetz der Planung ist ähnlich wie das Gesetz der Oligarchie darauf gerichtet, daß die Organisation die Tendenz hat, vom Mittel zum Selbstzweck zu werden. Das von Simon und March formulierte Greshamsche Gesetz der Planung basiert darauf, daß in einer Organisation die programmierten Aktivitäten die unprogrammierten Aktivitäten verdrängen. Das "Schlechte" an den programmierten Aktivitäten ist darin zu sehen, daß sie die Organisation gegenüber Änderungen der Umwelt unflexibel machen, weil diese Programme die Tendenz haben, sich auszubreiten und auch dann angewendet zu werden, wenn eine innovativePlanung erforderlich wäre. Das "Gute" der programmierten Aktivitäten besteht allerdings darin, daß sie die Organisation stabilisieren und die Koordination erleichtern.