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Schnittstellenmanagement

Schnittstellen (Obergangsstellen, Verbindungsstellen) ergeben sich dann, wenn komplexe Aufgaben innerhalb oder zwischen Organisationen (Beziehungsma-nagement) in Teilaufgaben zerlegt und auf Grund von Ähnlichkeitsaspekten relativ autonomen organisatorischen Einheiten (z.B. Abteilungen, Unternehmensbereichen) zugeordnet werden.

Die Aufgabe des Schnittstellenmanagement ist es, Schnittstellen unter Effektivi-täts- und Effizienzaspekten zu analysieren, zu planen, zu gestalten und zu kontrollieren. Sofern eine Integration möglich ist, sollen sachlich unnötige Schnittstellen zusammengefügt werden. Ist dieses nicht möglich, so hat das Schnittstellenmanagement dafür zu sorgen, dass die Aktivitäten bestmöglich koordiniert werden (vgl. Specht, 1995, Sp. 2265f.).

Nach Specht (1995, Sp. 2266) ergeben sich somit folgende Ziele für das Schnittstellenmanagement:

- Schaffung von anforderungerechten Produkten und Prozessen

- Verkürzung von Prozesszeiten

- Verminderung von Prozesskosten

- Erhöhung der Flexibilität

- Verbesserung der betrieblichen Leistungspotenziale

- Risikominderung.

 

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