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Schwellenländer

Newly Industrializing Countries
Bezeichnung für Ländergruppen, die von den Entwicklungsländern nicht exakt abgrenzbar sind. Sie umfaßt Länder, die auf dem Wege zur Industrialisierung bereits beachtliche Fortschritte erzielt haben. Aufgrund der im Vergleich zu den Industrieländern niedrigen Löhne und der gegenüber Entwicklungsländern relativ hohen Kapitalausstattung sind sie attraktive Anziehungspunkte für Direktinvestitionen von Unternehmen aus Industrieländern. Im Zuge der Globalisierung der Wirtschaftsbeziehungen wandern lohnkostenintensive Produktionszweige aus den Industrieländern dorthin ab. Die Kapitalmärkte der Schwellenländer entwickeln sich parallel hierzu sehr dynamisch (Emerging Markets). Beispiele sind: Argentinien, Brasilien, China, Indien, Indonesien, Korea R., Malaysia, Mexiko, Philippinen, Polen, Russische Föderation, Singapur, Südafrika, Taiwan, Thailand, Tschechien, Ungarn.

 

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