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Szenariotechnik
Die Szenariotechnik, in den 60er Jahren von Kahn entwickelt, ist eine Art Handlungskonzeption bzw. Methodenverbund und fungiert als Komplement zu traditionellen Prognosemethoden.
Zur Verdeutlichung von Unsicherheitsstrukturen bei der Bewertung von Zahlungsreihen wird die Szenariotechnik angewandt, wenn mehrere Umweltentwicklungen simultan berücksichtigt werden sollen. Als Resultat verschiedener Einzelphasen (Analyse-, Prognose-, Synthese- und Implementierungsphase) werden unter besonders interessierenden Systemaspekten keine konkreten Vorhersagen, sondern vielmehr Aufzeichnungen möglicher episodischer Ereignisabfolgen zur Verfügung gestellt. Es erfolgt eine Dekomposition und Neuordnung komplexer Probleme. Hierbei bedient man sich quantitativer (z.B. Trendextrapolationen, Regressionsanalysen, ökonometrische Modelle) und qualitativer (z.B. morphologische Analysen, historische Analogiebildung, Delphi-Technik) Methoden.
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