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Devisenmarkt
ökonomischer Ort, an dem der Handel von Devisen im fernmündlichen oder fernschriftlichen Wege mit Hilfe elektronischer Systeme (z. B. money-dealing system) oder ggf. an einer Devisenbörse erfolgt. Handelspartner sind Geschäftsbanken, Notenbanken sowie große Unternehmen (Nichtbanken). Handelsobjekte sind Guthaben in den gängigen frei konvertiblen Währungen. Die Konvertibilität der gehandelten Währungen ist die notwendige Voraussetzung für die Funktionsfähigkeit von Devisenmärkten. Neben Guthaben in US-$ werden insbesondere Guthaben in DM, Yen, Pfund Sterling (£), Schweizer Franken (SFR) und Französischen Franken (FF) gehandelt.
Nach den Geschäftsarten lassen sich Kassageschäfte-, Termingeschäfte- und Swapgeschäfte (Koppelung von Kassa- und Termingeschäft) unterscheiden. Kassageschäfte sind Devisengeschäfte, bei denen sofortige Erfüllung (im Regelfall am zweiten Geschäftstag nach dem Abschlußtag) vereinbart wird. Termingeschäfte sind Devisenhandelsgeschäfte, bei denen zwischen den Zeitpunkten des Geschäftsabschlusses und der gegenseitigen Lieferverpflichtung ein längerer Zeitraum liegt.
fiktiver Ort bzw. Börse, an der Devisengeschäfte getätigt werden.
(engl. foreign exchange market) Der Devisenmarkt ist der Ort des Zustandekommens von Geschäften mit Devisen (mit unterschiedlichen Währungen). Durch Angebot und Nachfrage bildet sich auf diesem Markt der Devisenkurs bzw. Wechselkurs als Wertverhältnis zweier Währungen. Teilnehmer am Devisenmarkt sind in erster Linie Banken (Geschäftsbanken), Zentralnotenbanken und multinationale Unternehmen mit erstklassigem Ansehen (standing). Der größte Teil der Devisengeschäfte (siehe auch Kassageschäft, Termingeschäft, Swap) erfolgt nicht an den Devisenbörsen als offizielle Devisenmärkte, sondern im Telefonverkehr unter Banken.
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