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Habituelles Kaufverhalten

Das habituelle bzw. gewohnheitsmäßige Kaufverhalten ist, wie auch das impulsive Kauft erhalten, den Kaujentschei-dungstypen mit geringer kognitiver Steuerung zuzurechnen. Habituelles Verhalten beruht auf Einkaufsgewohnheiten als verfestigten Verhaltensmustern; es werden vorgefertigte Einkaufsentscheidungen in Kaufhandlungen umgesetzt. Im Gegensatz zum impulsiven Kaufverhalten wird das Gewohnheitsverhalten vom Konsumenten gesteuert.

Das habituelle Verhalten entsteht entweder durch die Adoption von Verhaltensmustern im Rahmen des Sozialisations-prozesses (Konsumentensozialisation) oder durch Beibehalten bewährter Entscheidungen. Insofern kann das habituelle Verhalten eine Fortführung und Vereinfachung ursprünglich extensiver Entscheidungen sein (vgl. Kroeber-RielAVeinberg, 1999, S. 390ff.).

Das Gewohnheitsverhalten bringt für das Marketing einen Langzeiteffekt. Der Konsument folgt verfestigten Kaufplänen und entwickelt eine große Markentreue bzw. Produktreue.

Zur Messung des Gewohnheitsverhaltens werden besonders die Kaulhäufigkeit und die Kaufmuster, wiederholter Kauf einer Marke oder Markenwechsel, als Indikatoren herangezogen.

 

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