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Handelsbetriebe

Handelsbetriebe können mit ihrer Beschaffung bzw. ihrem Absatz sowohl im Inland (Binnenhandel) als auch grenzüberschreitend (Außenhandel) tätig sein. Nach dem MerkmalAbnehmergruppe" (Einzelhandel: Letztverbraucher; Großhandel: andere Unternehmen) lassen sich der Groß- und der Einzelhandel unterscheiden. Die Aufgaben des Handels (Handelsfunktionen) bestehen darin, die zwischen Anbietern und Nachfragern bestehenden vielfältigen Spannungen auszugleichen. Der Handel leistet so z. B. den zeitlichen Ausgleich: Der Handel unterhält Lager, mit denen der unterschiedliche zeitliche Rhythmus von Produktion und Nachfrage ausgeglichen wird. 0 den räumlichen Ausgleich: Der Handel übernimmt eine Transportfunktion, er überbrückt die Entfernungen zwischen Anbieter und Nachfrager. den quantitativen und qualitativen Ausgleich: Der Handel bildet aus dem riesigen Angebot von Produkten ein ganz bestimmtes mengen- und qualitätsmäßiges Sortiment – diese Sortimentsfunktion ist wohl die bedeutendste Handelsfunktion. Er übernimmt auch eine Manipulationsfunktion, indem er eine Warenmenge teilt bzw. sammelt und so den Abnahmevorstellungen seiner Kunden gerecht wird. den informatorischen Ausgleich: Der Handel informiert z. B. die Abnehmer über das Warenangebot, macht also den Markt durchsichtig.

 

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