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Lombardierung

Gewährung eines Kredits durch die Beleihung von Wechseln, Wertpapieren, Waren oder anderen Pfändern.

Lombardierung ist die Beleihung beweglicher Sachen. Sie wurde ursprünglich durch lombardische Banken vorgenommen.

Lombardkredit
Kurzfristig gewährte Kredite der Deutschen Bundesbank gegen Verpfändung von Wertpapieren und Schuldbuchforderungen (§19(3) Bundesbankgesetz (BBankG)) besonderer Qualität, die im Lombardverzeichnis aufgelistet sind. Die maximale Laufzeit von Lombardkrediten beträgt drei Monate. Allerdings muß ein Lombarddarlehen innerhalb von 30 Tagen mindestens einmal vollständig zurückgezahlt werden. Hierdurch ist der Lombardkredit flexibler handhabbar als ein Diskontkredit (Diskont), der erst mit Fälligkeit des eingereichten Wechsels erlischt. Diese hohe Flexibilität bei der Rückzahlung erleichtert vor allem die Überbrückung kurzfristiger Liquiditätsengpässe. Neben dem als geldpolitisches Instrument verwendeten Effektenlombard sind zu nennen:
Warenlombard
Edelmetallombard
Wechsellombard
Lombardierung von Forderungen

 

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