| |
|
|
Steueroasen
(Steuerparadiese) Niedrigsteuerländer, die entweder keine oder erheblich niedrigere Steuern erheben, als die meisten Industrie- und Entwicklungsländer. Typische Steueroasen sind z. B. die Schweiz, Liechtenstein, Bahamas, Monaco, Zypern. Das Steuergefälle zwischen den Steueroasen und den übrigen Ländern ist ein Anreiz zur Verlagerung von Vermögen und Einkünften aus Hoch- in Niedrigsteuerländer, z. B. durch Gründung von Basisgesellschaften. Maßnahmen gegen die Kapitalflucht sind in ihrer Wirksamkeit dann begrenzt, wenn die Ausnutzung des Steuergefälles unter Ausnutzung legaler Möglichkeiten vollzogen wird (z. B. Wohnsitzverlegung).
sind Staaten, in deren Hoheitsgebiet keine oder nur niedrige Abgaben erhoben werden. Solche Steueroasen sind z.B. die Bermuda-Inseln, die Bahamas sowie (mit Einschränkungen) Liechtenstein und Monaco. Steueroasen sind bevorzugter Sitz von Briefkastenfirmen.
Diese Seite als Bookmark speichern :
<< vorhergehender Begriff |
|
nächster Begriff >> |
|
|
|
|
|
|
|