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Doppeltflexible Plankostenrechnung
beruht auf der
Grundlage
von doppeltflexiblen
Plankosten
. Sie wurde eingeführt von
S
. W. Neumeyer. Durch eine verfeinerte
Kostenstelleneinteilung
und die dann gegebene Möglichkeit, eine
Hauptbezugsgröße
festzustellen, ist der
Rechenaufwand
der doppeltflexiblen
Plankostenrechnung
im
Vergleich
zur einfach-
flexiblen Plankostenrechnung
verhältnismäßig hoch. Außerdem verstößt sie als
Vollkostenrechnung
gegen das
Prinzip
der
relevanten Kosten
(’
Grenzplankostenrechnung
). Die doppeltflexible
Plankostenrechnung
versucht, die
Veränderung
in der
Auftragszusammensetzung
bei der
Ermittlung
der
Plankosten
durch den Einbau einer
Platzkostenrechnung
zu berücksichtigen. Die
Abweichungsanalyse
erfolgt jedoch nur über eine globale
Gegenüberstellung
der
Istkosten
der gesamten
Kostenstelle
und der
Sollkosten
der gesamten
Kostenstelle
. Es ist zu fordern, daß sowohl bei der
Erfassung
der
Plankosten
als auch bei der
Ermittlung
der
Istkosten
die
Platzkostenrechnung
zur Berücksichtigung der Änderungen in der
Auftragszusammensetzung
angewandt wird, um neben der
Kalkulation
auch eine möglichst genaue
Analyse
der
Abweichungen
zwischen
Sollkosten
und
Istkosten
durchführen zu können. Die
Grenzplankostenrechnung
erfüllt diese
Forderung
.
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