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Finanzinvestition

Finanzinvestition ist jene Investition, die den Erwerb von Forderungs- und Beteiligungsrechten zum Inhalt hat.

Man unterscheidet zwischen Sach, Finanz und Humankapitalinvestitionen. F. sind Transformationen unverzinslichen Geldkapitals in renditeversprechende Veranlagungen. Sie können u. a. differenziert werden nach: Risiko, Fristigkeit, Anspruchsregelung, Liquidierbarkeit. Für F. stehen zur Auswahl: Festgeld, börsengängige Wertpapiere (wie Aktien, Anleihen und Wandelobligationen), Beteiligungen, Darlehen usw. F. werden von Unternehmen, Kapitalsammelstellen und privaten Investören (Haushalten) getätigt, wobei 1 das Anlagemanagement selbst durchgeführt oder durch zwischenschaltung Dritter (Anlageberater, Invest1 mentgesellschaften) erfolgen kann. Bei F. wird i. d. R. entweder ein Ertragsziel mit geringstmöglichem Risiko oder bei vorgegebenem Risiko ein Ertragsmaximum zu realisieren versucht. Risikominderung (= Diversifikation) ist mittels Portefeuillebildung erreichbar (Portfolio Selection). Unternehmen verfolgen mit ihren F. auch andere Zielsetzungen: Rohstoffbezugs und Absatzsicherung, Einflußnahmen auf Unternehmenspolitische Entscheidungen u. ä. m. In diesen Fällen verringert sich allerdings die Diversifikationseffizienz.

 

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