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Halo-Effekt

Tendenz, ein Objekt (Produkt, Unternehmung oder Person) auf der Grundlage lediglich eines (auffälligen) Merkmals zu beurteilen. Diese Beurteilung wird gleichsam auf die weiteren Merkmale der Objekte übertragen.

Der Halo-Effekt stammt aus der Informationsforschung. Man versteht darunter den Einfluß des allgemeinen Eindruckes eines Objektes oder einer Person auf spezielle Eindrücke desselben Objektes oder derselben Person. Der Halo-Effekt umschreibt dabei das Phänomen, daß die allgemeine Wahrnehmung und die Bewertung von Objekten oder Personen auf andere Eigenschaften übertragen wird. In der Absatzwirtschaft zeigt sich der Halo-Effekt (halo = Heiligenschein) darin, daß die Beurteilung einzelner Attribute eines Produktes von einem bereits gebildeten Oualitätsurteil abhängt. In der Personalwirtschaft äußert sich der Halo-Effekt bei der Leistungsbewertung darin, daß ein bestehender Gesamteindruck sich auf die Beurteilung einzelner Anforderungen auswirkt.

Gegensatz: Attributdominanz

 

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