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Kontrollspanne

legt fest, wie weit der Bereich der Kontrollkompetenz für einen Inhaber einer Führungsposition ist, wenn die Wirksamkeit der Kontrolle gewährleistet sein soll. In der Praxis muß hier ein Mittelmaß in der Distanz zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern gefunden werden. Wenn die Distanz zu groß ist, so ist es nicht mehr möglich, exakte Kontrollen durchzuführen. Die Kontrolle bleibt dann anonym und die Sanktionen bleiben unwirksam. Ist dagegen der Abstand zu gering, dann wird die Kontrolle als Störung der formellen und informellen Beziehung empfunden. Die Festlegung der Kontrollspanne hängt von einer ganzen Reihe von Faktoren ab und kann sich zwischen 5 und 100 Personen bewegen, was empirisch festgestellt worden ist. Beispiele für Einflußfaktoren für die Festlegung der Kontrollspanne: Komplexität der Aufgaben der Mitarbeiter, Führungsstil, räumliche Entfernung zwischen den Arbeitsplätzen, Art der Mitarbeiter, Zahl der Autoritätsebenen, Lohnhöhe, Häufigkeit der Arbeitswiederholungen, Gleichartigkeit der Arbeitsplätze usw. (Peemöller).

ist die Anzahl der einer Stelle bzw. deren Inhaber unterstellten Personen. Gezählt wird hierbei nur die unmittelbar untergebene Ebene der Hierarchie.

 

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