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Liquiditätskosten
entstehen dadurch, daß die
Betriebswirtschaft
zur
Realisierung
des Liquiditätsziels die notwendigen
liquiden Mittel
(
Barreserve
n) vorhält oder
Finanzierungsquelle
n offenhält (
z
.
B
. Zusicherung umfangreicher
Kreditlinie
n bei
Kontokorrentkredit
en, Einräumung einer
Revolving underwriting facility
) oder durch
Finanzierungsersatz
kurzfristig
liquide Mittel
im notwendigen
Umfang
beschafft.
in der
Kostenrechnung
der
Kreditinstitute
häufig angesetzte
Kostenart
. Sie
soll
den
Zinsausfall
erfassen, der dadurch entsteht, daß
Liquiditätsreserve
n in
zinslos
en
Anlagen
(
Geld
,
Bankguthaben
)
gehalt
en werden. Ihr
Kostencharakter
ist umstritten, da sie auf reinen
Opportunitätskosten
(entgangene
Zinsen
) basieren. In der
Erfolgsrechnung
werden damit den
Erlöse
n zu den
Zinskosten
noch entgangene Zinserlöse gegenübergestellt; ein
Verlust
für die
Bank
kann aber höchstens in Höhe der
kalkulatorischen Zinsen
für das
gebundene Kapital
anfallen. In Sonderrechnungen über die
Zweckmäßigkeit
von
Liquiditätsreserve
n dagegen kann es durchaus sinnvoll sein, den durch
Bildung
von
Liquiditätsreserve
n entgangenen
Gewinn
dem daraus entstehenden
Nutzen
(höhere
Liquidität
) gegenüberzustellen.
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