Wirtschaftslexikon
  Wirtschaftslexikon A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
             
 

 

 

Retrograde Kalkulation

Die Retrograde Kalkulation ist eine Art der Kalkulation, bei der im Gegensatz zur progressiven Kalkulation von einem bekannten Preis (Marktpreis, erzielbarer Preis) ausgegangen wird. Von diesem Preis aus wird retrograd ein davorliegender Wert, z.B. der Einstandspreis, die Preisuntergrenze, die Preisobergrenze oder das Nettoergebnis errechnt.

Die retrograde Kalkulation kann für verschiedene Arten der Kostenrechnung und für unterschiedliche Zielsetzungen Verwendung finden: z.B. in der Fixkostendeckungsrechnung, der Grenzplankostenkalkulation, der Einkaufskalkulation, der Differenzkalkulation, der Kalkulation der optimalen Produktionsmethode, der Kalkulation bei verbundener Produktion sowie für die Berechnung der Herstellkosten und des möglichen Einstandspreises. Kalkulationsbeispiel zur Ermittlung der Preisobergrenze für den Einkauf.

Siehe Rückwärtskalkulation

ist eine Form der Kalkulation, bei der ausgehend von einem erzielbaren Verkaufspreis unter Abzug der - Kosten die verbleibende Gewinnspanne errechnet wird.

 

Diese Seite als Bookmark speichern :

 

<< vorhergehender Begriff
nächster Begriff >>
Retrograde Erfassung
Retrograde Methode

 

 
     
           
Weitere Begriffe : Beschäftigtenstruktur Postenmethode Passivzins, durchschnittlicher
Wirtschaftslexikon | Copyright 2009-2010 All rights reserved. www.wirtschaftslexikon24.net | Impressum