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Retrograde Kalkulation
Die Retrograde Kalkulation ist eine Art der Kalkulation, bei der im Gegensatz zur progressiven Kalkulation von einem bekannten Preis (Marktpreis, erzielbarer Preis) ausgegangen wird. Von diesem Preis aus wird retrograd ein davorliegender Wert, z.B. der Einstandspreis, die Preisuntergrenze, die Preisobergrenze oder das Nettoergebnis errechnt.
Die retrograde Kalkulation kann für verschiedene Arten der Kostenrechnung und für unterschiedliche Zielsetzungen Verwendung finden: z.B. in der Fixkostendeckungsrechnung, der Grenzplankostenkalkulation, der Einkaufskalkulation, der Differenzkalkulation, der Kalkulation der optimalen Produktionsmethode, der Kalkulation bei verbundener Produktion sowie für die Berechnung der Herstellkosten und des möglichen Einstandspreises. Kalkulationsbeispiel zur Ermittlung der Preisobergrenze für den Einkauf.
Siehe Rückwärtskalkulation
ist eine Form der Kalkulation, bei der ausgehend von einem erzielbaren Verkaufspreis unter Abzug der - Kosten die verbleibende Gewinnspanne errechnet wird.
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