| |
|
|
Fixkostendeckungsrechnung
Fixkostendeckungsrechnung (stufenweise Fixkostendeckungsrechnung, mehrstufiges direct costing, mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung) ist ein Verfahren zur langfristigen Programmoptimierung, bei dem der Fixkostenblock in mehrere Schichten aufgespalten und bestimmten Bezugsgrößen verursachungsgerecht, ohne Schlüsselung zugerechnet wird.
Beispiel:
Fixkosten einzelner Erzeugnisarten (Erzeugnisfixkosten), Fixkosten einzelner Erzeugnisgruppen (Erzeugnisgruppenfixkosten), Fixkosten einzelner Betriebsbereiche (Bereichsfixkosten), Fixkosten der Gesamtunternehmung (Unternehmensfixkosten).
ist eine mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung, die mit mehreren Fixkostenschichten arbeitet. Diese unterscheiden sich durch ihre Erzeugnisnähe. Bei der Fixkostendeckungsrechnung werden wie beim Direct Costing von den Erlösen zunächst die variablen Kosten subtrahiert. Der Rest wird als Deckungsbeitrag I (DB I) bezeichnet, von dem nun stufenweise die speziellen Fixkosten abgezogen werden, um das Nettoergebnis zu erhalten. Fixkostendeckungsrechnung ist u.a. Hilfsmittel bei Entscheidungen über eine mittelfristige Anpassung. Durch sie können die Deckungsbeiträge der Erzeugnisse bzw. -gruppen ermittelt und gegebenenfalls die Objekte oder Bereiche eliminiert werden, die ihre speziellen Fixkosten nicht decken. Da es sich dabei um mittel- oder langfristige Entscheidungen handelt, sollte die Fixkostendeckungsrechnung nur als Ergänzung der jährlichen Erfolgsanalyse durchgeführt und selbst wieder durch Sonderrechnungen für Erzeugnisse bzw. Erzeugnisgruppen ergänzt werden. Sie dient als wichtige Entscheidungshilfe für die Sortimentspolitik und als Abteilungserfolgsrechnung oder z.B. Filialerfolgsrechnung und -steuerungsinstrument (relative Einzelkosten)
Diese Seite als Bookmark speichern :
<< vorhergehender Begriff |
|
nächster Begriff >> |
|
|
|
|
|
|
|