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Spezialisierungsgrad

erreichtes Niveau der Spezialisierung in einer Unternehmung bzw. bei der Herstellung eines bestimmten Produkts. Der Spezialisierungsgrad eines Betriebes kann bsp. durch die Anzahl seiner produzierten Erzeugnisarten oder Einzelteile charakterisiert sein. Je weniger Erzeugnisarten hergestellt werden, desto höher ist der Spezialisierungsgrad. Unterteilt man die Anlagen eines Betriebes in Einzweck-und Mehrzweckaggregate, so haben die Einzweckaggregate einen hohen Spezialisierungsgrad; bei den Mehrzweckaggregaten sinkt der Spezialisierungsgrad mit der möglichen Produktion verschiedener Erzeugnisse. Der Spezialisierungsgrad eines Produkts (= Konzentration) besagt, wie viele Betriebe, Betriebszweige oder Staaten bei der arbeitsteiligen Herstellung eines Produkts teilhaben.

Der Spezialisierungsgrad ist eine wesentliche Determinante der qualitativen Kapazität eines Betriebsmittels. Nach diesem Kriterium können Einzweckaggregate oder Spezialmaschinen und Mehrzweckaggregate oder Universalmaschinen unterschieden werden. Die Verwendung von Spezialmaschinen oder Universalmaschinen verringert beziehungsweise erhöht die fertigungstechnische Elastizität. Die hohe fertigungstechnische Elastizität der Universalmaschinen muß jedoch durch eine verhältnismäßig ungünstige Kostensituation erkauft werden.

 

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