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Stellenbeschreibung
Stellenbeschreibungen sind personenunabhängige, in schriftlicher Form abgefasste Zusammenfassungen aller wesentlichen Merkmale einer Stelle. Sie enthalten neben Hinweisen auf die Einordnung der Stelle in die Organisationsstruktur umfassende Angaben über die Stellenziele sowie die Aufgaben, Rechte und Pflichten der Stelleninhaber.
Stellenbeschreibungen sind gleichermaßen ein Hilfsmittel der Personalorganisation (Gestaltung der Aufbau- und Ablauforganisation; Festlegung von Funktionen und Verantwortungsbereichen) und ein Führungsinstrument (Informationsgrundlage bei der Personalbeschaffung, Orientierungshilfe bei der Einführung und Beurteilung, Ermittlung von Qualifikationslücken).
Die Stellenbeschreibung, auch Stellenbild genannt, ist die Beschreibung der Stellen im Rahmen der Organisation der Unternehmung. Die Stellenbeschreibung umfaßt drei Teilbereiche, und zwar die führungsorganisatorische Analyse, die Aufgabenanalyse und die Leistungsanalyse. Die führungsorganisatorische Analyse, welche das Instanzenbild ergibt, besteht aus der Stellenkennzeichnung, der Regelung der Stelleneinordnung und der Verbindung zu anderen Stellen. Die Aufgabenanalyse, welche das Aufgabenbild betrifft, enthält Aufgaben, Befugnisse und Verantwortlichkeiten der Stelle. Die Leistungsanalyse, welche das Leistungsbild liefert, umfaßt die Bestimmung der Leistungskriterien und die Festlegung der Leistungsstandards.
Unter einer S. versteht man die nach einheitlichem Muster und in schriftlicher Form abgefaßte, verbindliche Festlegung der Eingliederung einer Stelle in die Organisationsstruktur, ihrer Beziehungen zu anderen Stellen sowie ihrer Aufgaben, Ziele, Verantwortlichkeiten und Kompetenzen (Aufbauorganisation, Stellenbildung). Hauptzweck von S. ist die Schaffung einer übersichtlichen, vollständigen und überschneidungsfreien Zuständigkeitsordnung. Vor allem die Detaillierung der S. ( und damit der Aufgabenspielraum des Stelleninhabers) kann auf den verschiedenen Hierarchieebenen erheblich variieren. Insbesondere auf höheren Hierarchieebenen mit einem großen Anteil unvorhersehbarer und unprogrammierbarer Aufgaben lassen sich häufig nur generelle Ziele festlegen. Am weitesten verbreitet sind S. deshalb auf den mittleren und unteren Hierarchieebenen.
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