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Systematisches Risiko

Das systematische Risiko wird auch als Marktrisiko bezeichnet und ist auf Faktoren zurückzuführen, die sämtliche Wertpapiere gleichermaßen betreffen.

Die Risikoursachen können u.a. in einer allgemeinen Inflation, in politischen Ereignissen oder in Naturkatastrophen liegen. Das systematische Risiko kann im Gegensatz zum unsystematischen Risiko nicht durch Diversifikation verringert werden. Das unvermeidbare Risiko einer Investition in Aktien liegt also im systematischen Risiko. Deshalb ist es für einen Investor besonders wichtig, diese Art des Risikos zu identifizieren. Die Größe, die den Grad der Abhängigkeit einer Investition vom systematischen Risiko angibt, nennt man Beta-Faktor. Er gibt an, inwieweit eine Aktie die Marktbewegungen, gemessen beispielsweise an einem Aktienindex, nachvollzieht. Je höher der Beta-Faktor, desto stärker reagiert die Aktie auf Veränderungen des Aktienindex.

Nach der Kapitalmarkttheorie wird das mit einem Investment verbundene
Gesamtrisiko in systematische und unsystematische (Teil-)Risiken aufgefächert. Als systematisches Risiko einer Kapitalmarktanlage wird jener Teil des Gesamtrisikos verstanden, dessen fundamentale Ursachen in der Kapitalanlagegruppe (z. B. deutsche Anleihen) liegen. Die Risikoursachen können dann z. B. aus Zinssatzänderungen, Inflation, politische Ereignisse, Naturkatastrophen hergeleitet werden.


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Jede Investition in , Wertpapieren stellt ein bestimmtes Risiko bezüglich der Renditenstreuung dar. Ein Teil dieses Risikos, das unsystematische Risiko, kann durch eine effiziente Streuung mit anderen Wertpapierinvestitionen vermieden werden. Das verbleibende Restrisiko ist das systematische Risiko. Das systematische Risiko mißt also dasjenige Risiko, das auch durch eine effiziente Mischung mit anderen Wertpapieren nicht vermieden werden kann.

Das systematische Risiko dient der Ermittlung der Rendite eines Wertpapiers. Der Erwartungswert der Rendite eines Wertpapiers besteht auf einem Kapitalmarkt, der sich im Gleichgewicht befindet, aus dem risikolosen Marktzinssatz und einer Risikoprämie. Diese Risikoprämie berechnet sich aus dem Marktpreis für die Risikoübernahme, der mit dem systematischen Risiko multipliziert wird.

Siehe auch: Modigliani-Miller-Theorem, Tobin-Separation

 

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