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Finanzdisposition
Die Finanzdisposition ist eine Phase der
Finanzplanung
. Ihre
Aufgabe
besteht in der
Durchführung
geeigneter
Maßnahmen
zur
Sicherung
des
finanzwirtschaftlich
en
Gleichgewicht
s und zur
Realisierung
weiterer finanzwirtschaftlicher
Ziele
. Sie setzt zum Erkennen eines Handlungsbedarfs die
Finanzkontrolle
voraus.
Finanzdispositionen können sich sowohl auf den
finanzwirtschaftlich
en als auch auf den
leistungswirtschaftlich
en
Bereich
eines
Unternehmen
s beziehen. Neben der
Aufnahme
von Eigen- und
Fremdkapital
können Finanzdefizite beispielsweise auch durch eine zügigere
Auftragsbearbeitung
, Abbau von
Lagerbestände
n oder durch eine zeitliche Verschiebung geplanter
Investitionsprojekt
e verhindert werden. Die Auswahl der zu ergreifenden Finanzdispositionen sollte deshalb ursachenorientiert sein.
Phase der
Finanzplanung
zur
Beseitigung
erwarteter
Abweichungen
vom finanziellen
Gleichgewicht
(
Finanzierungsziele
). Sie wird somit nach der Feststellung einer erwarteten
Abweichung
erforderlich oder auch dann, wenn kein quantitativer
Kapitalbedarf
besteht, jedoch die qualitativen Aspekte der
Kapitalstruktur
(
Kosten
,
Fristigkeit
,
Unabhängigkeit
) nicht den
Finanzierungsziele
n entsprechen. Die Finanzdisposition kann sich auf den
finanzwirtschaftlich
en oder/und den
leistungswirtschaftlich
en
Bereich
beziehen (
Finanzierungsersatzmaßnahme
n oder
Investitionen
), da sie möglichst bei den Ursachen der
Abweichungen
ansetzt.
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