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Image

ist die Summe aller Einstellungen einem Unternehmen oder Produkt gegenüber. Einstellungen sind gefühlsmäßige Haltungen. Mitunter spricht man auch von dem Image von Personen. Da Image individuell verschieden ist, hat ein Produkt unter Umständen bei mehreren Personen unterschiedliche Images. Ein Unternehmen kann das Image seiner Produkte durch die Instrumente des Absatzes (Werbung, Preisgestaltung usw.) beeinflussen. Siehe auch Trading up, lrading down.

Das Image ist das subjektive Gesamtbild, das sich eine Person (Einzelperson oder Personengruppe) von einem Objekt (Produktimage, Firmenimage etc.) macht. Nicht die objektive Be schaffenheit eines Produktes ist ver haltensbestimmend, sondern die er lebten subjektiven Konsumentenvor stellungen. Diese Erkenntnis hat dem ImageBegriff, der 1955 erstmals in der Literatur verwendet worden ist, zu großer Popularität und Bedeutung verholfen. Das Image entsteht aus einer Vielzahl von Informationen, die der Konsument bewußt oder unbe wußt aufnimmt. Images sind dem nach komplex und mehrdimensional zugleich, sie werden aber als Ganz heit generiert. In dieser Aussage wird das historische F und ament des Ima geBegriffs in der » Feldtheorie
ver deutlicht. Eine Vielzahl an unter schiedlichen ImageDefinitionen klingt zunächst plausibel, erweist sich jedoch als unscharf. Diese Unscharfe hat dem Imagebegriff zwar nichts von seiner Verbreitung genommen, ihn je doch gleichzeitig steigender Kritik ausgesetzt. In der gegenwärtigen Marketingliteratur besteht aus den genannten Gründen die Tendenz, den ImageBegriff durch den schärfer ex plizierten Einstellungsbegriff zu er setzen.

[s.a. Imageanalyse; Imagemessung; Imagetransfer]

Das Image ist allgemein das Bild, das sich eine Person von einem beliebigen Meinungsgegenstand macht. Es beruht auf objektiven und subjektiven, eventuell auch falschen und stark emotional gefärbten Vorstellungen, Ideen, Gefühlen, Erfahrungen, Kenntnissen bezüglich eines Meinungsgegenstandes. Kennzeichnend für das Image ist die Stabilisierung und Verfestigung im Zeitablauf. Je nach Objekt kann man drei Imagearten unterscheiden:

- das Generetic- oder Product-Image, d.h. Image einer ganzen Gattung oder Produktgruppe

- das Brand-Image, d.h. Image einer bestimmten Marke

- das Company- oder Corporate-Image, d.h. Image eines Unternehmens.

Nach Kroeber-Riel/Weinberg (1999, S. 196f.) stehen das Image eines Objektes und die Einstellungen von Individuen zu diesen Objekten in einem engen Bedeutungszusammenhang. Grundsätzlich gilt, dass ein Image Objekten eigen ist, während Einstellungen sich auf ein Objekt beziehen und Individuen zu eigen sind. Das Image eines Objektes kann als ein mehrdimensionales Einstellungskonstrukt definiert und daher mit Methoden der Einstellungsmessung analysiert werden.

Auch: Firmenimage. Gesamtheit aller Faktoren, die das positive Bild einer Bank bei Dritten ausmachen. Wird oft durch Public Relations-Massnahmen zu heben gesucht. Falls nicht positiv: Negativimage.

 

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