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Produktionsplanung und -steuerung

In fast allen größeren Produktionsbetrieben (ab 30 Mio. € Jahresumsatz aufwärts) werden heute DV-gestützte Produktionsplanungs- und -steuerungssysteme (PPS) eingesetzt. Hiermit sollen die Ziele hohe Termintreue, hohe Kapazitätsauslastung, niedrige Bestände, hohe Planungssicherheit und kurze Durchlaufzeit erreicht werden. Die Produktionsplanung umfasst die Funktionen Produktionsprogrammplanung (Mengen und Termine für die Enderzeugnisse), Mengenplanung (Eigenfertigungsbaugruppen) und Termin- und Kapazitätsplanung (Start- und Endtermine für alle Arbeitsvorgänge). In der Produktionssteuerung werden im Rahmen der Auftragsveranlassung die Fertigungsaufträge auf Machbarkeit überprüft und freigegeben; die Auftragsüberwachung befasst sich mit der terminlichen und mengenmäßigen Verfolgung der Fertigungsaufträge. Die DV-Programme zur Produktionsplanung und -steuerung sind häufig in ein sog. integriertes (Integration) Programmsystem eingebettet, welches auch die Belange des Rechnungswesens und des Vertriebs abdeckt. Der Ausdruck integriert bedeutet, dass alle Beteiligten eines Unternehmens auf dieselbe Datenbasis zugreifen können und so ein gemeinsamer online-aktueller Wissensstand entsteht, z.B. werden Lagerbewegungen synchron in den entsprechenden Konten nachgeführt, der Mitarbeiter in der Arbeitsvorbereitung ist genauso gut wie der Vertriebler über fertig gestellte Enderzeugnismengen informiert.

 

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