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Personalmanagement
Zur Einstufung einer Positionierung der Personalarbeit lassen sich zwischen den beiden Polen eines Konzeptions- und Aktionsgrades folgende Personalmanagementfelder definieren:
a) Ein aktionistisches Personalmanagement (A.PM), eingestuft als taten- bzw. aktionsreich mit Nachahmcharakter. Hier erfolgt eine unreflektierte Umsetzung von Vorgaben und Ideen aus dem Management, der Wissenschaft, der eigenen Intuition bzw. dem eigenen sog. »gesunden Menschenverstand«.
b) Ein reaktives Personalmanagement (R.PM), das als aktionsarm und bürokratisch bezeichnet werden kann. Die Personalarbeit beschränkt sich hier auf die Administration (Köpfezählen, Statistik und Zurechtweisen).
c) Ein konzeptionistisches Personalmanagement (K.PM). Dies wird ebenfalls als aktionsarm eingestuft. Hier erfolgt eine personalwirtschaftliche Stabsarbeit »im eigenen Saft«. Es werden Konzeptberge für dies und das nach der »nice to have«-Philosophie produziert.
d) Ein strategisches Personalmanagement (St.PM), das als anzustrebendes Management als tatenreich und kreativ bezeichnet werden kann. Es erfolgt eine mit der allgemeinen Unternehmenspolitik abgestimmte sowie integrative Vernetzung der Personalarbeit im Hinblick auf Personalplanung und -controlling. Ebenso spielen die Elemente Personalführung, Arbeitsentgelt und Personalentwicklung eine große Rolle.
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