strebt eine Förderung des Wirtschaftswachstums bzw. die Überwindung einer Stagnation an. Hierzu wird das Angebot (die Produktion) von Gütern und Dienstleistungen in der Volkswirtschaft über Steuer- und sonstige Erleichterungen für die Unternehmer erhöht. Diese Form der Wirtschaftspolitik wird dann angewandt, wenn trotz steigender verfügbarer Einkommen und gegebener Konsumnachfrage die Investitionsbereitschaft ungenügend ist und Arbeitslosigkeit herrscht. Angebotsorientierte Wirtschaftspolitik wird seit Anfang der 80er Jahre in den USA (seit Präsident Reagan, »Reaganomics«) betrieben. Ihre Grundzüge gehen auf den Wirtschaftswissenschaftler George Gilder (»Reichtum und Armut«) zurück, der sich wiederum auf Arthur Laffer bezieht.