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Ladengestaltung
Abfolge der Präsentation einer Produktpalette (in den Regalen) in einem bestimmten Ladenlokal/ in verschiedenen Ladenlokalen oder die in einem bestimmten Ladenlokal/ in verschiedenen Ladenlokalen befolgte Wegstrecke.
Die Einrichtung des Verkaufsraumes nach marketingstrategischen Gesichtspunkten. Ein Verkaufsraum soll den Kunden durch das Sortiment führen, sein Kaufbedürfnis wecken und bis zur Kaufentscheidung bringen. Die Entscheidung über die Art der Ladengestaltung ergibt sich grundsätzlich aus der Marketingstrategie. So wird zunächst geprüft, welche Aufgaben die Einrichtung erfüllen muss. Der Hauptzweck ist, den Kunden in den Verkaufsraum zu locken. So beginnt die Ladengestaltung bereits vor dem Ladenlokal, bspw. Verkaufsgondeln mit Lockangeboten für die anvisierte Wunschzielgruppe. Durch den Spontankauf werden sie veranlasst, den Verkaufsraum zu betreten. Der weitere Zweck ist, die Eintrittsbarriere zu senken. Dies wird bspw. durch einen breiten, einladenden Eingang erreicht, zu dem die Verkaufsgondeln hinleiten.. Die Einrichtung soll auch so gestaltet sein, dass der Kunde durch das gesamte Sortiment geführt wird, bis er die Kasse erreicht. Bei einem Computerfachhändler wird bspw. der Käufer von Druckerpapier auch mit dem Sortiment an Druckern konfrontiert. Während bisher unter dem Stichwort Warendruck über die Ladengestaltung die ganze Sortimentsbreite und -tiefe dargestellt wurde, führen Einzelhändler ihre Kunden, in dem sie die Qualitäts-, Innovations-oder Preishighlights in den Vordergrund rücken. Hierzu werden in einer Cross Selliing-Strategie die Produkte im Nutzenpaket dargestellt, bspw. das Angebotspaket PC, Drucker, Scanner und Multimedia-Lautsprecher. Zur Trennung der Zielgruppen eignen sich Shop-in-Shop-Systeme mit der Darstellung des segmentspezifischen Sortimentsbereichs. Im IT-Fachhandel bspw. in der Trennung von Geschäfts- und Privatkunden. Schließlich soll die Ladengestaltung die Produktpräsentation unterstützen und einen Teil der Beratungsleistung vorwegnehmen. So werden, wie in einem Messestand, durch die Farb- und Lichtführung die Ausstellungstücke in Szene gesetzt und durch Präsentationsmittel in ihrem Nutzen erklärt.
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