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Beschäftigung

1. Auslastung vorhandener Produktionskapazitäten eines Unternehmens.
2. Tatsächlicher Einsatz von Erwerbspersonen innerhalb einer festgelegten Periode bzw. zu einem bestimmten Zeitpunkt.

Die Beschäftigung ist eine Maßgröße für die Nutzung der im Unternehmen vorhandenen Kapazitäten zur Leistungserstellung in einem bestimmten Zeitabschnitt, größenmäßig ausgedrückt als Plan-, Normal- oder Istbeschäftigung. Je nach Wirtschaftssparte wird die Beschäftigung unterschiedlich ausgedrückt. Im Rahmen der Kostenrechnung versteht man unter Beschäftigung die Leistung einer Kostenstelle, ausgedrückt in Bezugsgrößeneinheiten bzw. Standards of performance (Leistungsarten) der jeweiligen Kostenstelle.

Diese Beschäftigung mit einem Instrument zur Leistungserfassung wird allgemein auch als Betriebsdatenerfassung (BDE) bzw. Verwaltungsdaten- erfassung genannt. Sie wird manuell oder elektronisch gemessen. Bei den Strukturkosten
besteht die Beschäftigungsbasis in der Zahl der Vorgänge (z.B. Anzahl Bestellungen, Anzahl Kundenkonten ...) mit der Folge der Leistungsmengeninduziertheit der Strukturkosten.

Beschäftigung ist also die Ausnutzung der betrieblichen Kapazität.

Beispiel:

(1) Outputorientierte Messung mit Hilfe der Leistungseinheiten pro Periode (Stück/Jahr, Hektoliter/Monat, m3/Tag).

(2) Inputorientierte Messung durch Maschinenstunden/Monat, Arbeitsstunden/Tag.

Bezeichnung für die Ausnutzung der Kapazität. Das Verhältnis zwischen der Beschäftigung (genutzten Kapazität) und der vorhandenen Kapazität wird durch den Beschäftigungsgrad oder Kapazitätsausnutzungsgrad ausgedrückt. Die Beschäftigung ist, wird sie an der Ausbringung gemessen (Beschäftigungsmaßstab), bei gegebener Kapazität der wichtigste Kostenbestimmungsfaktor. Da sich nur sehr selten die Gesamtausbringung für eine Unternehmung angeben läßt, ist es für die Betrachtung der Kosten in Abhängigkeit von der Ausbringung zweckmäßig, die Ausbringung solcher Teilbereiche oder Kostenstellen getrennt voneinander zu ermitteln, die eine homogene oder weitgehend homogene Leistungserstellung aufweisen. Bei betrieblichen Teilbereichen mit homogener Leistungserstellung kann für den Kostenverlauf in Abhängigkeit von der Beschäftigung unmittelbar die Ausbringung als Maßstab verwendet werden (vgl. Optimalbeschäftigung Normalbeschäftigung, Unterbeschäftigung, Überbeschäftigung).

Die Beschäftigung ist eine Bezeichnung für die Ausnutzung der Kapazität eines Betriebes. Sie kann in Mengeneinheiten oder in Zeiteinheiten gemessen werden.

Plankostenrechnung Beschaffungsmarkt

 

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