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Industrie-Kontenrahmen (IKR)
Der
Industrie
-
Kontenrahmen
(
IKR
) ist ein vom
Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI)
1971 herausgegebener
Kontenplan
, der 1986 mit Rücksicht auf das
Bilanzrichtlinien-Gesetz
überarbeitet und geändert wurde.
Der
IKR
umfaßt, wie auch der
Gemeinschaftskontenrahmen der Industrie (GKR)
, zehn nach dem
Dezimalsystem
gegliederte
Kontenklassen
, die in der obersten Ebene nach dem Abschlußgliederungsprinzip geordnet sind.
Beispiel:
Der
IKR
enthält in den Klassen 0
bis
8 die Geschäftsbuchführung und in der Klasse 9 die
Betriebsbuchführung
. Er trennt somit die beiden
Rechnungskreis
e und geht vom
Zweikreissystem
aus.
Der
Rechnungskreis
I (Geschäftsbuchführung) wird nach dem Abschlußprinzip geordnet, berücksichtigt also die
handelsrechtlich
en Vorschriften für
Kapitalgesellschaften
, wie sie in den §§ 266, 275
HGB
vorgesehen sind.
Der
Rechnungskreis
II (
Betriebsbuchführung
) ist nach dem Prozeßgliederungsprinzip geordnet und folgt dem Gang der
Erzeugnisse
durch den
Betrieb
. Er nimmt die Ergebnisse der tabellarisch durchgeführten
Kostenrechnung
auf.
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