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Break-even-Analyse

Verfahren, mit dessen Hilfe die Absatzmenge bestimmt werden kann, bei deren Realisierung der Gesamtumsatz die Gesamtkosten gerade deckt. Die Unterschreitung (Überschreitung) dieser Absatzmenge (kritische Menge) hat eine Verlustrealisierung (Gewinnerzielung) zur Folge.

Break - Even bezeichnet jenes Absatz- oder Umsatzvolumen, ab dem ein Unternehmen in die Gewinnzone gelangt. Bis zur Erreichung des Break-Even-Punkts werden alle Deckungsbeiträge zur Deckung der anfallenden Strukturkosten benötigt. Mathematisch bedeutet Break-Even die Gleichsetzung zweier Funktionen. Im Break-Even-Point ist die Umsatzfunktion mit der Kostenfunktion identisch.


auch Deckungspunktanalyse genannt, ist ein Verfahren zur Ergänzung der Erfolgsplanung und -kontrolle, das unter der Voraussetzung gegebener Marktpreise und Stückkosten
die Absatzmenge ermittelt, bei der eine Vollkostendeckung erreicht wird (Vollkostendeckungspunkt). Dieses Verfahren ist besonders in den USA verbreitet; in Deutschland wurde es erstmals von Schär bei der Berechnung des toten Punktes angewandt. Die Berechnung des Deckungspunktes (Break-even-Point) erfolgt bei der Erfolgsplanung auf der Basis von Planzahlen, bei der Erfolgskontrolle mit Istwerten. Für den Einprodukt-betrieb ergibt sich die Absatzmenge, die eine Vollkostendeckung gewährleistet (xD), aus der Division der Summe der fixen Kosten (F) durch den Bruttogewinn, d.h. durch die Differenz zwischen Produktpreis (p) und proportionalen Selbstkosen (k,): Die Multiplikation der Deckungsabsatzmenge mit dem Verkaufspreis bestimmt den Deckungsumsatz. Da es im Mehrproduktbetrieb zahlreiche Absatzmengenkombinationen gibt, die eine Vollkostendeckung erzielen, ist die Break-even-Analyse hier mehrdeutig. Man geht deshalb davon aus, daß bei gegebenen Verkaufspreisen und Selbstkosten pro Einheit die mengenmäßige Zusammensetzung des Umsatzes in der Relation konstant bleibt.

Die Break-even-Analyse beschäftigt sich mit der Untersuchung des Verlaufes der Kosten und Erlöse beziehungsweise der fixen Kosten und Deckungsbeiträge, um den Break-even-Punkt zu ermitteln und um entsprechende Aussagen über die Wirkung von Maßnahmen auf Kosten, Erlöse und Gewinne zu machen. Sie wird auch als Gewinnschwellenanalyse bezeichnet. Die Break-even-Analyse kann sowohl als Vollkostendeckungsanalyse als auch als Teilkostendeckungsanalyse durchgeführt werden. Bei der Break-even-Analyse wird der Breakeven-Punkt wie folgt berechnet: Der Break-even-Punkt ist also bei Gleichheit der Kosten und Erlöse beziehungsweise bei Gleichheit von » Deckungsbeiträgen und ^ fixen Kosten gegeben. Die vorstehende Abbildung zeigt diesen Sachverhalt. Dabei ist einmal wertmäßig der Break-even-Punkt als Umsatzdeckungspunkt Ud und zum anderen mengenmäßig als kritische Menge xk angegeben.

 

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