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Zentralbankgeldmenge (ZBGM)
ist nach Ansicht der
Monetaristen
die entscheidende Größe zur
Gestaltung
der
Wirtschaftspolitik
seitens der
Zentralbank
. Die
Deutsche Bundesbank
richtet sich ebenfalls nach dieser Größe und weist deren
Entwicklung
laufend aus. Die Zentralbankgeldmenge besteht nach allgemeiner
Festlegung
aus den
Zahlungsmittel
n, die die
Zentralbank
geschaffen hat. Hierzu
gehör
en
Noten
und
Sichtguthaben
(
Bankguthaben
, über die jederzeit verfügt werden kann). In der Bundesrepublik werden
Münzen
mit einbezogen, weil sie von der
Deutschen Bundesbank
in
Umlauf
gebracht werden, obgleich das
Münzrecht
beim
Bund
liegt. Die
Deutsche Bundesbank
faßt die Zentralbankgeldmenge jedoch etwas abweichend auf, indem sie hierzu den
Bargeldumlauf
(ohne
Kassenbestände
der
Kreditinstitute
) und das
Mindestreserve-Soll
zählt und zwar weil diese spezielle ZBGM hauptsächlich von der
Bundesbank
selbst beeinflußt wird, sie von den
Geldanlage
n der
Privatperson
en relativ wenig berührt wird und in ihr die
Geldschöpfung
der
Kreditinstitute
gut ablesbar ist. Der
Nachteil
besteht darin, daß Änderungen der Zahlungsgewohnheiten oder
Umbuchungen
zwischen verschiedenen
Arten
von
Einlagen
Veränderungen
der ZBGM
anzeige
n können, die effektiv nicht stattgefunden haben.
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