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Wirtschaftlichkeitsprinzip

Das Wirtschaftlichkeitsprinzip ist die wirtschaftliche Ausprägung des Rationalprinzips. Handeln gemäß dem Wirtschaftlichkeitsprinzip besagt somit, daß mit vorgegebenem Mitteleinsatz (Kostenbudget) ein größtmöglicher Erfolg (Gewinn) bzw. ein vorgegebener Erfolg mit geringstmöglichem Mitteleinsatz zu erzielen ist.

Das Wirtschaftlichkeitsprinzip hat auch für die Gestaltung des Rechnungswesens selbst Bedeutung: Der Informationsnutzen der Kostenrechnung muß höher sein als die dafür eingesetzten Kosten.

Das Wirtschaftlichkeitsprinzip, auch ökonomisches Prinzip oder Rationalprinzip genannt, ist ein formales Prinzip, welches nichts über die Zielsetzungen des Wirtschaftens aussagt. Es wird daher auch von Gutenberg als systemindifferenter Tatbestand eines Betriebes angesehen, da es für alle Betriebe gilt, unabhängig davon, welchem Wirtschaftssystem sie angehören. Alle Betriebe werden versuchen, entweder einen vorgegebenen Erfolg mit geringstmöglichem Einsatz (Minimalprinzip) oder mit einem vorgegebenem Einsatz den größtmöglichen Erfolg (Maximalprinzip) zu erzielen.

Siehe ökonomisches Prinzip.

Ökonomisches Prinzip

 

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