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Fremdemission

Verfahren bei der Begebung (Erstplacierung) von Aktien und Anleihen, bei dem die Unterbringung der Effekten im
(a) Konsortialverfahren zu festen Konditionen erfolgt. Hierbei wird im Zuge der Emission ein Bankenkonsortium ( Emissionskonsortium) eingeschaltet, welches als Übernahme-, Begebungs- oder als kombiniertes Übernahme- und Begebungskonsortium fungiert.
(b) Tenderverfahren besorgt wird.
(c) Konsortial-/Tenderverfahren vollzogen wird. Es handelt sich hierbei um eine kombinierte Emissionstechnik.

Funktionsweise: Unterbringung einer Quote des Gesamtemissionsvolumens bei einem Begebungskonsortium im Konsortialverfahren sowie anschließende Plazierung der Restquote des Emissionsvolumens bei anderen Banken oder sonstigen Finanzintermediären im Tenderverfahren.
Die Kosten der Fremdemission bei Aktienemissionen (Anleiheemissionen) belaufen sich auf 7 %-9% (4,5 %-5 %) des Emissionsvolumens ( Emissionskosten).
Siehe auch: Emission

 

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