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Bewertungswahlrechte
Gesetzlich
zulässige Entscheidungsspielräume, die die
Bewertung
der
Vermögensgegenstände
und
Schulden
mit unterschiedlich hohen
Wert
en zulassen. Ihre zweckentsprechende
Ausübung
stellt zusammen mit den
Bilanzierungswahlrechte
n ein
Instrument
der
Bilanzpolitik
dar. Zu wesentlichen im
HGB
explizit genanntern
Bewertungswahlrecht
en. Darüber hinaus bestehen eine Reihe von Ermessensspielräumen bei der
Wertermittlung
. Beispielsweise sind
Rückstellungen
in Höhe des
Betrag
s anzusetzen, der nach vernünftiger kaufmännischer
Beurteilung
unter Beachtung des
Vorsichtsprinzip
s notwendig ist. Dieser
Betrag
ist nicht objektivierbar. Nach
International Financial Reporting Standards (IFRS)
und vor allem nach
United States Generally Accepted Accounting Principles (US-GAAP)
bestehen insgesamt betrachtet weniger explizite
Bewertungswahlrecht
e, d.h. die Höhe der
Wertansätze
ist insofern eindeutiger definiert. Allerdings ergeben sich auch nach
International Financial Reporting Standards (IFRS)
und
US-GAAP
umfangreiche Ermessensspielräume bei der Einschätzung von Risikosachverhalten.
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