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Securitization
Verbriefung von Krediten und Einlagen bei Banken in Form von Wertpapieren, um deren Handelbarkeit (z. B. an der Börse) zu erhöhen.
wertpapiermäßige Unterlegung bzw. Verbriefung von Kredit- und Einlagepositionen. Die Verbriefung erfolgt in Form kurzfristiger Schuldtitel (Notes), die anschließend im Markt untergebracht werden (z. B. Revolving Underwriting Facility (RUF), Note Issuance Facility (NIF), Commercial Paper).
Diese Technik ermöglicht den Kreditinstituten, die Hereinnahme von umfangreichen Krediten in das eigene Portefeuille zu umgehen. Auch können bereits herausgelegte Kredite durch wertpapiermäßige Unterlegung verflüssigt werden. Damit können die Bankbilanzen entlastet werden, um so den Anforderungen der jeweiligen nationalen Aufsichtsbehörden an die Eigenkapitalausstattung nachkommen zu können. Soweit bereits herausgelegte Kredite verbrieft werden, eröffnet die Securitization den Banken u. U. die Trennung von eingefrorenen Krediten unter Hinnahme eines erheblichen Disagios.
Den Schuldnern eröffnen die im Zusammenhang mit der Securitization entwickelten Finanzierungstechniken (z. B. RUF, NIF) unter Kosten-, Risiko- und Flexibilitätsgesichtspunkten im Vergleich zu traditionellen Finanzierungsformen erhebliche Vorteile.
Kapitalanleger erhalten durch die Securitization im Vergleich zu alternativen Anlageformen, insbesondere Bankeinlagen, die Möglichkeit, ihre Kapitalanlagen unter Flexibilitäts-, Risiko- und Ertragsgesichtspunkten günstiger zu gestalten.
Der Trend zur Securitization setzte mit Beginn der 80er Jahre im Zuge der Deregulierung der nationalen Geld-, Kredit- und Kapitalmärkte ein.
Verfahren zur Aufnahme von Fremdkapital durch ein Unternehmen ohne direkte Einschaltung von Banken, indem entsprechende Wertpapiere verkauft werden. Wenn die Banken hierbei nur vermittelnd tätig sind, ist dieses Geschäft in deren Bilanzen nicht mehr „sichtbar“.
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