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Länderrisiko
Risiko bei der Kreditvergabe (a Kredit) von Banken an ausländische Kreditnehmer infolge von Beschränkungen im internationalen Zahlungsverkehr oder möglicher Zahlungsverweigerungen staatlicher Schuldner bzw. Garanten. Dabei wird unterschieden
1. Transferrisiko: Unsicherheit, ob sich der Schuldner trotz Zahlungsfähigkeit in eigener Währung auch Devisen beschaffen kann und
2. Staatsrisiko, das sich auf die Problematik staatlicher Zahlungsverweigerung bezieht.
Gefahr einer bewußten Zahlungsunwilligkeit (politisches Länderrisiko) oder einer gegebenen Zahlungsunfähigkeit (wirtschaftliches Länderrisiko) eines Landes.
Siehe: Rating
(engl. country risk) Das Länderrisiko bezeichnet spezielle Verlustrisiken im Außenwirtschaftsverkehr, die die Durchsetzung von Forderungen gegenüber ausländischen Vertragspartnern bzw. den Kapitaleinsatz und erwartete Gewinne bedrohen. Hierzu zählen: a) politische Risiken infolge von Feindseligkeiten wie Krieg, Boykott, Blockaden, innenpolitischen Entwicklungen (Streik, Unruhen, Bürgerkrieg), Beschlagnahme usw.; b) Zahlungsverbots und Moratoriumsrisiken (ZM isiken), durch die zahlungswillige und zahlungsfähige Schuldner bei der Erfüllung ihrer Verbindlichkeiten (z. B. durch Zahlungsbilanzprobleme oder zwischenstaatliche Konflikte) durch staatliche Maßnahmen behindert werden; d) Konvertierungs und Transferrisiken (KT isiken) entstehen infolge von Beeinträchtigungen des zwischenstaatlichen Zahlungsverkehrs für Beträge, die der ausländische Schuldner als Gegenwert für die verbürgte Forderung bei einer zahlungsfähigen Bank eingezahlt hat, die jedoch aus Gründen, die außerhalb des Einflussbereichs des Schuldners oder der Bank liegen, nicht in die vereinbarte Währung konvertiert oder in das Ausland transferiert werden können (siehe auch r Kreditrisiko).
Country Risk, Risque-Pays
Bezeichnet spezielle Verlustrisiken im Außenwirtschaftsverkehr, die die Durchsetzung von Forderungen gegenüber ausländischen Vertragspartnern bzw. den Kapitaleinsatz und erwartete Gewinne bedrohen. Hierzu zählen:
Politische Risiken infolge von Feindseligkeiten wie Krieg, Boykott, Blockaden, innenpolitischen Entwicklungen (Streik, Unruhen, Bürgerkrieg), Beschlagnahme usw.;
Zahlungsverbots- und Moratoriumsrisiken (Moratorium) (ZM-Risiken), durch die zahlungswillige und zahlungsfähige Schuldner bei der Erfüllung ihrer Verbindlichkeiten (zum Beispiel durch Zahlungsbilanzprobleme oder zwischenstaatliche Konflikte) durch staatliche Maßnahmen behindert werden. - Konvertierungs- und Transferrisiken (KT-Risiken) entstehen infolge von Beeinträchtigungen des zwischenstaatlichen Zahlungsverkehrs für Beträge, die der ausländische Schuldner als Gegenwert für die verbürgte Forderung bei einer zahlungsfähigen Bank eingezahlt hat, die jedoch aus Gründen, die außerhalb des Einflußbereichs des Schuldners oder der Bank liegen, nicht in die vereinbarte Währung konvertiert oder in das Ausland transferiert werden können.
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