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Z
Zinsen, kalkulatorische
auf der
Grundlage
des
betriebsnotwendigen Vermögen
s errechnete
Zinsen
, bei denen neben den effektiven
Zinsen
(
Fremdkapital
) die
Verzinsung
des ausgewiesenen
Eigenkapital
s berücksichtigt wird, da
langfristig
auch das
Eigenkapital
verzinst
werden sollte. Dieser Konzeption liegt das
Prinzip
der
Opportunitätskosten
zugrunde.
Kalkulatorische Zinsen
sind internes Lenkungsinstrument für den
optimal
en
Kapitaleinsatz
. Die Steuerungsfunktion des
Rechnungswesen
s erfordert, daß alle
Zinsen
für das
betriebsnotwendige Kapital
in die
Stückkosten
eingehen. Die
kalkulatorischen Zinsen
sind in den
Umsatzerlöse
n enthalten, sofern sie der
Markt
in den
Preise
n vergütet. Der Überschuß der kalkulatorischen über die effektiven
Zinsen
ist
Bestandteil
des
Gewinn
s der
Unternehmung
.
Zu den kalkulatorischen
Z
. oder kalkulatorischen
Zinskosten
einer
Kostenrechnung
gehören außer den
Fremdkapitalzinsen
auch
Zinsen
für das eingesetzte
Eigenkapital
. Zur
Ermittlung
der kalkulatorischen (aufwandsungleichen)
Zinskosten
bedient
man
sich einer spezifischen
Bestandsrechnung
. Ausgehend von dem zur
Realisation
des Sachzielprogramms erforderlichen
Anlage
und
Umlaufvermögen
(als
periodisch
e Durchschnittsgröße) erhält
man
nach Subtraktion des sogenannten
Abzugskapital
s das für die Zinskostenermittlung anzusetzende
Kapital
als
periodisch
e Durchschnittsgröße. Zum
Abzugskapital
gehört das dem
Unternehmen
zur
Verfügung
gestellte, nicht auf Kreditverträgen oder spezifischen Zinsvereinbarungen basierende
Fremdkapital
, wie
z
.
B
.
Anzahlung
en von
Kunden
, Zahlungsst und ungen von
Lieferanten
oder von
Arbeitnehmer
n (
Pensionsrückstellungen
). Durch Multiplikation eines,
z
.
B
. aus der
Investitionsrechnung
übernommenen, kalkulatorischen
Zinssatz
es mit dem zu verzinsenden
Kapital
erhält
man
dann die kalkulatorischen
Zinskosten
.
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