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Bilanz, Gliederungsprinzipien
Der formale
Aufbau
von
Bankbilanz
en unterscheidet sich erheblich von denen von
Nichtbanken
.
Zunächst findet sich keine Unterteilung der
Aktivseite
in
Positionen
des
Anlage
- und des
Umlaufvermögen
s. Zudem ist die
Aktivseite
nach fallender
Liquidität
, die
Passivseite
analog nach zunehmender
Fristigkeit
geordnet. Des weiteren sind viele
Positionen
nochmals nach ihrer
Restlaufzeit
unterteilt, die im
Anhang
näher konkretisiert werden müssen. Hierdurch
soll
der Bilanzleser einen Einblick in die
Liquiditätslage
des
Kreditinstitute
s
gewinne
n können.
Ein weiteres Gliederungsprinzip bei
Bankbilanz
en ist die explizite
Differenzierung
der
Vertragspartner
der Finanzaktiva nach
öffentlich
en
Stelle
n,
Kreditinstituten
und
Kunden
. Weiterhin geben einige „Darunter"-
Positionen
einen Hinweis auf besondere
Qualitätsmerkmale
(
z
.
B
. grundpfandrechtliche
Sicherung
). Diese
Differenzierung
ermöglicht Rückschlüsse auf das
Ausfallrisiko
der Finanzaktiva.
Eine weitere Besonderheit der
Bankbilanz
stelle
n die Angaben unter dem Bilanzstrich dar. Hier müssen die
Banken
Eventualverbindlichkeiten
und andere
Verpflichtung
en, wie beispielsweise unwiderrufliche
Kreditzusage
n, angeben. Die Angaben unter dem Bilanzstrich geben einen Hinweis darauf, in welchem Ausmaß Auszahlungsverpflichtungen in der Zukunft auf das
Kreditinstitut
zukommen können.
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